Mittwoch, 6. februar 2008

Warum sind Menchen unglücklich? 
Gut, es gibt ne Menge Gründe um unglücklich zu sein... Tod, Krankheit, Armut, beschissene Beziehung, gar keine Beziehung, ... usw. Aber wir wissen doch in den meisten Fällen was uns unglücklich macht. Wie mein Ethiklehrer jetzt sagen würde: das Gesetz von Ursache und Wirkung, in dem wir den Umständen unterliegen die unsere eigenen Entscheidungen oder die anderer verursachen. Also, wir kennen die Ursache und die daraus resultierende Wirkung, nämlich die Empfindung, dass es uns ziemlich dreckig geht. 
Aber wir wollen nicht das es uns dreckig geht. Weshalb lassen wir uns dann so runterziehen?
Vielleicht sollte man erstmal wissen was Glück überhaupt ist, bevor man Theorien aufstellen kann warum wir zu wenig davon haben...
Glück ist laut meinem fuFvn hauptsächlich die Ausschüttung von Endorphinen in unserem Gehirn. Aber auf der anderen Seite vor allem Ansichtssache. Mich kann man schon glücklich machen, in dem man mir ein Stück Schokolade in die Finger drückt, oder die Sonne scheint. Andere brauchen da schon speziellere Dinge die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. 

Ich fühl mich einsam---> attraktiver, junger Mann mit chamantem Lächeln---> Glück
Ich habe Krebs ---> Spenderorgan gefunden ---> Glück
Mein Sohn ist schwul ----> meine Tochter heiratet bald einen erfolgreichen Antwalt----> Glück
Ich hab nichts anzuziehen ----> Kleiderschrank der Freundin gefunden (die zufällig die gleiche Größe hat wie du) ---> Glück

Was ist aber wenn sie ihr Lebenlang nach dem Satz hinter dem ersten Pfeil suchen? Sich langsam einbilden sie könnten nur noch so etwas wie Glück empfinden wenn sie genau das finden was sie wollen und brauchen. Aber wenn man das nicht findet, warum ändert man dann nicht einfach mal unsere Prioritäten? Nehmen wir mal an ich bin seid meheren Monaten oder Jahren ohne festen Freund, fühl mich einsam, nutzlos, ungeliebt, bla, bla, bla... das macht mich unglücklich, also tu ich was dagegen. Und wenn das nicht funktioniert, dann muss ich mir doch irgandwann mal bewusst werden dass es mir auch ohne Freund gut geht. Wär schön wenn da einer wär, is aber nicht so also---> nicht drauf fixieren und weiter machen. 
Gibt es Menschen die anders überleben können?
Ich hab ne schlechte Note zurück bekommen... scheiße, aber da ist noch Eis in der Gefriertruhe und meine Lieblingsserie kommt heute im Fernsehen! Das ist meine logische Reaktion.
Gut ich beteube meine negative Emotion mit positiven, aber das ist doch der Sinn der Sache oder?
Besser als sich der Negativen hinzugeben und schlechte Laune zu bekommen. Gut gegen einen fehlenden Menschen in deinem Leben, helfen jetzt nicht unbedingt Kalorien und gute Unterhaltung (jedenfalls nicht auf lange Zeit).
Betrüge ich mich dadurch selbst? Rede ich mir damit immer weiter ein dass es mit gut geht? Dass ist glücklich bin?  

Die Frage ist also: Was will ich? und: Hab ich das?
Ich hab ein paar Freunde gefragt was für sie, genau in diesem Moment, Glück bedeuten würde. Hauptsächlich, hatte es was mit irgendeiner Freundin zu tun, die man öfter sehen will, oder schon glücklich ist wenn sie einen nicht verlässt. Eine Freundin wünscht sich eine 3 in Latein und ein anderer einen Blankocheck von Bill Gates.
Gesellschaft, schulischer Erfolg und finanzielle Unabhängigkeit. Drei unterschiedliche Bedürfnisse, die einen realisierbar und die anderen eher unwahrscheinlich (z.B. dass seine Freundin ihn nicht verlässt... DU SOLLTEST SIE VERLASSEN! SOWAS NENNT MAN "SICH UNTER WERT VERKAUFEN"! Männer -.-)

Eigentlich sollte ich mich ja mit Differenzialrechnung beschäftigen, doch stattdessen schreibe ich einen Artikel über einen Zustand den ich mir gerade um alles in der Welt wünsche und nicht weiß ob ich ihn erreiche in dem ich mir sage das ich ihn erreicht habe. Ist das komisch? Oh ja^^

von ...li$@'!^^
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